Paris Hockey WM 2017

Paris die Stadt der Liebe! Für mich war Paris drei Tage lang Action J Ich besuchte mit meiner besten Freundin die Eishockey WM 2017.

 

Am Freitagabend ging es los. Geplante Flugzeit war 20:55 Uhr mit der Air France. Da aber ein Unwetter herrschte, konnten die Flugzeuge am Zürich Flughafen nicht landen. Dies bedeutete für uns Verspätung. Nach Paris flogen die Air France und die Swiss. Zuerst ertönte über den Lautsprecher, dass die Swiss, welche normalerweise 5 Min vor unserem Flug geflogen wäre, 50 Minuten Verspätung hatte. Ich so schadenfreudig wie ich bin, sagte zu meiner besten Freundin: „Haha die kommen später als wir an und wir fliegen pünktlich“.

 

Kurze Zeit später ertönte auch unser Lautsprecher, mit der Durchsage: Flug hat Verspätung neue Abflugzeit 22:30 Uhr.

Nun hiess es warten und warten. Mit dem Spiel Stadt Land Fluss vertrieben wir uns die Zeit, bis wir dann einstiegen konnten. In unserem Flugzeug waren auch noch etwa 10 Leute die bereits was getrunken haben und die ganze Zeit voll laut waren, was uns sehr nervte.

 

Pünktlich um 22:30 Uhr konnten wir dann losfliegen. Mit Kopfhörern im Ohr, da die anderen extrem laut waren, schlief ich ein und bin dann später in Paris wiedererwacht.

 

 

Nach Ankunft am Charles-de-Gaulles fuhren wir mit dem Taxi zu unserem Hotel Kyriad in Bercy (Fahrzeit ca. 40 Minuten). Erschöpft und müde um 00:40 Uhr begaben wir uns in unser Hotelzimmer und gingen schlafen.

 

 


1 TAG (Samstag):

 

Um 7 Uhr sind wir aufgestanden, haben uns fertig gemacht und gingen auf zum Frühstück, welches wir ausserhalb unseres Hotels assen (Frühstück war bei uns nicht inklusiv). In einer kleinen Brasserie haben wir es uns gemütlich gemacht und assen Croissants, Spiegelei und tranken dazu ein Orangensaft und eine warme Schokolade.

 

Danach haben wir uns erkundigt wo sich das Stadion befindet, denn wir hatten nicht viel Zeit um Paris schon anzuschauen, da um 12:15 Uhr bereits das erste Spiel stattfand.

 

Pünktlich begaben wir uns in die AccorHotels Arena auf das erste Spiel welches zwischen Norwegen und Finnland stattfand. Die Halle war riesig. Insgesamt haben 15’000 Personen drin Platz. Draussen um die Arena herum waren Polizisten die mit ihren Hunden das ganze bewachten. Da war schon zu merken, dass die Sicherheit ein grösseres Thema dort ist, nach den Anschlägen. Wir hatten von unserem Hotel in die Arena nur 5 Minuten zum Laufen, dass hiess wir konnten immer gut zwischen durch in unser Hotel zurück.

 

Zurück zu Arena. Zuerst wurden draussen das 1. Mal die Taschen kontrollieret. Danach musste man ein paar Meter laufen bis ein Souvenirstand kam, wo man Fanartikel der Mannschaften kaufen konnte. Dort waren auch die Autos von Skoda platziert und es wurden kleine Fähnchen der jeweiligen Teams welche an diesem Match spielten verteilt.

 

Weiter ging es dann zur Kontrolle. Wieder die Taschen und man wurde Light gesearcht (für die die nicht wissen was das ist: Man wird oberhalb der Gürtellinie abgetastet. Also nur eine leichte Kontrolle der Sicherheit). Danach kam man zum Ticketing wo man dies vorweisen musste. Und schon war man dann im Stadion.

 

In den Durchgängen konnte man Getränk und Essen beziehen. Man bekam bei den Getränken sogar PET-Flaschen, bei welcher der Deckel ab war. Fand ich sehr speziell, da bei uns ja generell PET-Flaschen verboten sind, die diese als Wurfgegenstand gelten.

 

Drin im Stadion hat ein DJ Musik gemacht und es waren immer 2 Moderatoren in den Rängen unterwegs, die vor dem Spiel und in den Pausen die Fans animierten.

 

Das erste Spiel gewann Finnland gegen Norwegen mit 2:3  nach Verlängerung.

 

 

Danach ging es für uns kurz ins Hotel zurück um uns ein wenig auszuruhen, bis wir dann etwas später zum 2. Spiel um 16:15 Uhr aufbrachen. Es spielte Slowenien gegen Weissrussland. Dieses endet 2:5 für Weissrussland.

 

 

Wieder gingen wir nach dem Spiel ins Hotel zurück um uns zu schminken und in die Vollmontur als Schweizer-Fan zu stürzen J Spielbeginn war dann um  20:15 Uhr gegen den Weltmeister Kanada.


 Auf dem Weg zum Eisstadion wurden wir sogar von einem Weissruss-Fan gefragt, ob er ein Foto von uns machen kann, da wir so „Toll“ aussahen. J

 

An der Halle angekommen hatte es deutlich mehr Fans (vor allem Schweizer) als in den beiden vorherigen Spielen J. Wieder hatten wir die gleiche Prozedur mit der Kontrolle zu überwältigen. Das war für uns nicht schlimm, da wir dies ja alles schon kannten.

 

 

Dadurch da es so viel Schweizer Fans hatte (man sagt 8000) war die Stimmung besonders Speziell! Durch das singen von “Hopp Schwiiz“ und “Allez, Allez Schwiizer Nati“ bereitete es mir eine Gänsehaut J.

Nach dem 1. Drittel führte der Weltmeister mit 2:0. Im Tor stand Jonas Hiller, der jedoch danach durch Leonardo Genoni ersetzt wurde. Bitter für die Nati. Hofften wir, dass das 2.Drittel besser läuft.

 

Aber auch das 2. Drittel blieb Torlos. Ein 0:0.

 

Jetzt musste aber was gehen. Die Nati hatte noch 20 Minuten Zeit das Spiel zu drehen. Und siehe da, der Wechsel des Torhüters nützte was. Mit Vollgas konnten sie durch Fabrice Herzog und Vincent Praplan zu einem 2:2 ausgleichen. Leider blieb der Spielstand in der regulären Spielzeit bestehen. Es kam zur Verlängerung.

 

Es war sehr spannend und nervlich kostete dies mir sehr viel J Aber die Schweiz wurde belohnt. In der Verlängerung konnte Fabrice Herzog die Entscheidung herbei zaubern. Somit gewann die Schweiz in einem grossartigen Spiel 2:3 nach Verlängerung.

 

 

 

Nun konnten wir mit voller Stolz die Nationalhymne singen J auch wenn es manchmal falsch geklungen hat J. Dann gab es im Gang der Arena einen Fahnen Aufzug. Fans kamen mit unseren Kuhglocken und es wurde erneut die Hymne gesungen. Es war so eine geile Stimmung.

 

 Danach wurde Party gefeiert. Die ganze Strasse draussen neben der Halle war voll mit Schweizer Fans. Es wurde nochmals gefeiert und getrunken. Wir waren bis 01:30 Uhr unterwegs und gingen dann mit super guter Laune zurück ins Hotel.

 

 

Nach unserer Abschmink Prozedur gingen wir dann erschöpft in unser Bett.


 2 TAG (Sonntag):

 

 

Sonntagmorgen zweiter Tag in Paris.

 

Da wir erst um 16:15 Uhr ans nächste Spiel gingen, hatten wir fast den ganzen Tag Zeit um Paris ein wenig genauer zu erkundigen. Am Morgen um 7:00 Uhr sind wir wieder aufgestanden und gingen in die Stadt. Zuerst sind wir mit der Metro zum Eifelturm gefahren und haben nachgesehen ob sehr viele Leute anstehen. Denn wir hatten vor vielleicht schon am Sonntag auf den Eiffelturm zugehen. Jedoch standen schon sehr viele Leute an, deshalb entschieden wir dass wir dies am nächsten Tag machen werden. Wir gingen dann ein wenig weiter weg um ein paar Fotos vorab zu machen. Dann fing es an zu regnen. Da wir keinen Schirm dabeihatten, gingen wir in ein Restaurant um zu frühstücken. Nach unserem leckeren essen (Croissant, Omelett, Orangensaft und Schokolade), wollten wir uns zum Arc de Triumph begeben. Als wir dort ankamen, war der ganze Ort herum abgesperrt und von Polizisten bewacht. Der Grund dafür war, dass der neue Präsident Marcon vereidigt  wurde. So entschieden wir, dass wir dies am nächsten Tag anschauen werden.

 

Danach hatten wir bereits wieder Hunger und gingen zur Champs-Élysées um Mittag zu essen. Wir gingen zu einem Italiener und assen eine Galzone und Spaghetti J.

 

Unterwegs nach dem Essen begaben wir uns zum Louvre. Leider verlor ich dann auch noch mein Metro Billett, denn es war so warm da hab ich meine Jacke ausgezogen in der das Billett war. Wahrscheinlich ist mir dabei das Billett herausgefallen. Naja typisch Jeannine J Musste also ein neues kaufen.

 

Dort angekommen schossen noch ein paar Bilder. Dort gab es auch ein Einkaufszentrum, welches aber zu teuer war um zu Shoppen J Nach dieser kurzen Besichtigung gingen wir dann auch  schon zum Hotel zurück da das 4. Spiel um 16:15 Uhr begann. Es spielten Frankreich gegen Tschechien welches Spiel die Tschechen mit 2:5 für sich entschieden.

 

Nach dem Spiel ging es wieder ins Hotel zurück, da wir uns erneut für das Schweizer Spiel schminken mussten J. Beim Spiel gegen die Finnen musste schliesslich ein Sieg her J

 

Im Stadion war wieder eine super Stimmung. Wir sassen an diesem Tag auf der gegenüberliegenden Seite hinter dem Tor. Leider fast in den finnischen Fans. Zum Glück waren doch noch ein paar Schweizer dort. Das Spiel war wieder so spannend wie gestern gegen Kanada. Die Schweiz ging im 1.Drittel 2:1 in Führung. Im 1. Drittel hat die Schweiz super gespielt, bis der Anschlusstreffer kam. Danach war das Spiel irgendwie geknickt. Es fiel im Mitteldrittel kein Tor. Im letzten Drittel kam dann leider der Ausgleich für Finnland, was somit wieder eine Verlängerung bedeutete.

 

Und es kam leider so wie es kommen musste. Die Schweiz verlor dieses Spiel mit 2:3 nach Verlängerung.  Mindestens einen Punkt konnten Sie mit nehmen was das Ganze nicht mehr so ärgerlich machte.

 

Nach dem Spiel wurden meine beste Freundin und ich erneut zur Foto-Attraktion. Ein Finnlandfan wollte ein Foto mit uns und auch ein Franzose mit seinem Sohn bat uns um ein Foto. Ganz schön fand ich, dass uns die Finnenfans abgeklatscht haben und sagten das die Schweiz ein gutes Spiel gezeigt hätten.

 

 

Etwas später hatten wir auch noch Hunger und gingen neben dem Stadion in ein Restaurant. Danach schlenderten wir auch in unser Hotel zurück, denn gross feiern konnten wir ja nicht J. Müde und mit schönen Emotionen gingen wir dann auch ins Bett. Denn für uns war das die Eishockey WM in Paris.


3 TAG (Montag):

 

Der letzte Tag in Paris.

 

Wir hatten aber noch den ganzen Tag Zeit uns nochmals zu den Sehenswürdigkeiten zu begeben, denn unser Rückflug war erst am Abend.

 

Mit einem kleinen Hunger gingen wir dann in eine Boulangerie und kauften uns eine Schokoladenschnecke und ein Schokoladenbrötli J. Wir stärkten uns mit dem bevor wir auf den Eiffelturm gingen. Da wir wussten wo unsere Nationalmannschaft ungefähr das Hotel hatte (wir fuhren mal mit der Metro vorbei) gingen wir dort hin um zu sehen ob wir jemanden finden. Die Spieler waren zwar nicht dort aber der Spielercar. Natürlich haben wir auch Fotos gemacht. J

 

Dann ging es los zum Eiffelturm. Diesmal mussten wir nicht so lange anstehen (nur etwa 1 Stunde, was sehr wenig für diese Attraktion ist). Mit dem Lift oben angekommen schossen wir ein paar Fotos bevor es wieder nach unten ging. Die Aussicht über die ganze Stadt war sehr schön.

 

Uns fehlten danach noch Bilder vom Arc de Triumph, da dieser ja am vorherigen Tag geschlossen war. So gingen wir zur Champs-Élysées um dort ein paar Bilder von dieser Sehenswürdigkeit zu schiessen. Wir stellten uns in die Mitte der Strasse um ein gutes Bild zu bekommen J.

Weiter ging es dann noch zum Notre Dame der Kirche von Quasimodo, bei welcher wir ebenfalls Bilder schossen. Diese erreichten wir nach unserem umher Irren in der Stadt, weil wir in eine andere Richtung liefen.

Nach dem Eifelturm, Arc de Triumph und dem Notre Dame blieb uns noch ein wenig Zeit übrig um ein paar Souvenirs zu kaufen. Als wir diese dann hatten fuhren wir mit der Metro zu unserem Hotel zurück um unser Gepäck zu holen.

Mit der Metro und dem Zug fuhren wir dann zum Flughafen Charles-de-Gaulles. Unser Weg beanspruchte eine Stunde J.

Pünktlich und ohne Verspätung konnten wir dann auch abfliegen und landeten pünktlich um 22:30 Uhr am Flughafen in Zürich.

Mein Erlebnis von der Hockey WM 2017 in Paris ging somit zu Ende. Mein Fazit: Ich würde erstens sofort wieder an eine Weltmeisterschaft gehen. Die nächste findet in Kopenhagen, Dänemark statt welche ich wahrscheinlich auch besuchen werde J und zweitens ist Paris eine sehr schöne Stadt mit wunderschönen Sehenswürdigkeiten, welche ich sicher nochmals sehen möchte.

 

 

Weitere Bilder findest du unter der Rubrik Destinationen :)

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Kommentare: 2
  • #1

    Caroline (Mittwoch, 17 Mai 2017 06:05)

    Tönt wirklich spannend

  • #2

    Liselotte (Sonntag, 01 April 2018 13:43)

    supper spannend *daumen hoch*
    ich hoffe wir höhren noch fiel von du!
    älge Lisi XOXO