Valencia

Mein nächstes Reiseziel war Valencia, eine Grossstadt im östlichen Teil Spaniens. Am Sonntagmorgen ging unser Flieger nach Spanien. Nach dem wir unserer Koffer eingecheckt und durch die obligatorische Sicherheitskontrolle durchliefen, bei welcher es mich übrigens diesmal nicht gepiepst hat, sind wir noch eingekehrt um was zu Trinken.

 

 

Als wir dann etwas später zu unserem Gate liefen, hatte ich wiedermal das Pech das unser Flug nicht wie geplant losfliegen konnte.  Unsere SWISS mit der wir flogen war nicht mal auf dem Platz. Naja es hiess somit warten… Schlussendlich konnten wir 30 Minuten später dann los fliegen :-)

 

Im Flugzeug haben wir uns auf unsere Plätze beim Notausgang hingesetzt. Ich freute mich schon auf das obligatorische SWISS-Schöggeli welches jeweils im Flugzeug verteilt wird. Doch ich wurde enttäuscht. Es gab keins! :-( Dachte mir doch das es immer eins gibt egal ob man in eine Land fliegt oder nach Zürich zurückkommt. Naja konnte jetzt nur hoffen dass es beim Rückflug eins gäbe.

 

 

Nach dem ich meinen kleinen SWISS-Schöggeli Schock überwunden habe startete der Flieger. Kaum in der Luft angekommen kam ein kleines Luftloch. Eine Passagierin hinter uns fing so an zu schreien das ich vorne erschrak :-) In dem Moment schauten uns die beiden Flugbegleiter an und ich und meine Freundin fingen an zu lachen. Kurze Zeit später kam dann eine Flugbegleiterin zu uns und fragte, ob wir Flugangst hätten! Da dachte ich mir schon ich und Flugangst haha, no way. Bin doch nur erschrocken als die Person hinter uns geschrien hat. :-) Meine Freundin und ich schauten uns nur an und meinten Nein es ist alles in Ordnung.

 

Nach etwa 2 Stunden Flug inklusive Verspätung sind wir dann in Valencia gelandet. Die Landung war ein wenig Turbulent, warum auch immer es war irgendwie komisch :-)  Aber wir sind dann sicher gelandet.

 

Danach wurden wir von unserem Chauffeur von unserem Appartment abgeholt (mit meinem Namen auf einem Schild). Zuerst mussten wir jedoch etwa 15min warten bis wir losfahren konnten, denn unser Chauffeur fand sein Auto im Parkhaus nicht mehr und musste es suchen :-) Fing ja schon gut an. Wir wussten aber dass es nicht mehr schlimmer kommen konnte :-). Auf dem Weg fuhren wir ungefähr mit 100 km/h durch Valencia obwohl ich glaube das man dort nur 50 km/h fahren konnten. Doch jedes Auto fuhr so schnell.

 

Angekommen beim Apartment, welches wortwörtlich in einem “Kaff“ liegt, versuchte unser Chauffeur seitwärts zwischen zwei parkierenden Autos einzuparken. Da es aber so eng war, fuhr er immer wieder in diese stehenden Autos hinein. Kein Problem ob die jetzt ein paar Beulen mehr hatten :-). Dann trafen wir Olga, die Besitzerin, welche uns unser neues Zuhause zeigte. Ein kleines feines Apartment mit Bad, Küche und Bett. Es war sehr schön eingerichtet, was wir am Anfang nicht dachten da das Ganze von aussen ziemlich schrecklich aussieht. Wie gesagt die Strasse und die Umgebung erinnern an ein Slumviertel :-) Der Vorteil war jedoch das wir sehr nahe (etwa 5Min) zum Strand hatten.

 

Nachdem wir uns im Appartment ein wenig ausgeruht hatten gingen wir los und suchten einen kleinen Supermarkt auf bei dem wir unser Abendessen kauften. Wir kochten am Abend Maccaroni mit Tomatensaue, besprachen den nächsten Tag und schauten noch ein wenig fern. Danach sind wir müde eingeschlafen.

 

TAG 1:

 

 

Nach einer guten Nacht, haben wir zuerst unser Frühstück gegessen und sind dann los Richtung Busstation.

 

Wir wollten die Station des Hopp-on-Off Busses suchen, welcher eigentlich in der Nähe von uns sein sollte.  Da wir dies aber irgendwie übersahen (keine Ahnung warum denn wir sind daran vorbei marschiert und hatten Tomaten auf den Augen), liefen wir zurück zur der regulären Busstation.

 

Auf dem Weg dorthin wurden wir jedoch auf Spanisch von einem Velofahrer angemacht. Denn wir sind auf dem Velo Weg stehen geblieben, da beim Fussgängerstreifen die Ampel auf Rot war. Zuerst kam von der rechten Seite ein Velofahrer und schnauzte meine Freundin an, welche gerade den Plan las. Im gleichen Moment kam von der linken Seite wieder ein Velofahrer und schnauzte mich ebenfalls auf Spanisch an. Wir haben jedoch nichts verstanden.  Als “mein Velofahrer“ weiter fuhr sah ich das es ein Polizist war. Wahrscheinlich wollte der mir erklären, dass ich entweder vor oder nach dem Velo Weg warten solle bis die Ampel auf Grün schaltet.   

 

Danach sind wir mit dem Bus in die Stadt gefahren. Etwa 20 Minuten dauerte ein Weg von unserem Zu Hause aus in die Stadt. Dort angekommen nahmen wir den Tour Bus mit der Route A und schauten uns an wo der überall hinfuhr, damit wir auch wussten was wir uns ansehen sollen. Ebenfalls fuhr der Bus an unserer Station vorbei, welche wir übersehen hatten. Haha Fail.

 

Nach der 1 1/2h stündigen Busfahrt mit dem Tour Bus hatten wir Hunger. Wir gingen also in ein Restaurant und assen was Kleines. Da wir draussen sassen, kam bei uns ein Bettler vorbei, welcher mir mein Essen weg essen wollte. Er fragte mich auf Spanisch ob er es haben will. Ich jedoch ass ohne mir was anzumerken weiter :-).

 

Nach der Stärkung dachten wir uns wir gehen mal in die Innenstadt und haben uns dann verlaufen, da wir auf unser Bauchgefühl hörten. Was natürlich Schwachsinn ist. Als wir dann auf einmal eine Tafel des Hopp-on-Off Busses sahen, wussten wir wieder wo wir waren :-). Wir gingen dann noch ein wenig shoppen und danach als wir so kaputt waren sind wir zurück ins Apartment gefahren.

 

Nach dem wir uns dort ein wenig ausgeruht hatten. Fuhren wir am Abend zurück in die Stadt und gingen ins Hard Rock Kaffee essen. Im Hard Rock Café Shop wollte ich dann mein obligatorisches Jäckchen kaufen. Dies gab es jedoch in diesem Shop nicht, was ich ein wenig enttäuschend fand. Habe mir dann aber schlussendlich was anderes gekauft.

 

Dann sind wir mit dem Bus, welcher wir nach langem Station absuchen endlich gefunden haben, zurück ins Apartment gefahren.

 

TAG 2:

 

 

Am heutigen Tag dachten wir dass wir auf die andere Route, nämlich Route A, mit dem Hopp-on-Off Bus gehen. Dies haben wir dann auch gemacht und sind wieder etwa 1 ½ Stunde auf der Route verbracht. Beim vorbei Fahren haben wir dann ein Einkaufszentrum entdeckt, welches wir dann später besuchten. Natürlich haben wir auch noch Sehenswürdigkeiten gesehen :-)

 

Nach langem Shoppen hatten wir dann Hunger und gingen zum Italiener Essen. Danach ging es nochmals weiter mit einkaufen.

 

Später gingen wir dann mit unseren Einkaufstaschen zurück ins Apartment und kochten unser Abendessen. Dann wäre der Tag auch wieder rum.

 

 

 

TAG 3:

 

 

Heute gingen wir ins Oceanographic. Das ist genauer gesagt ein grösseres Sealife wie wir es kennen. Verschieden Tierarten gibt es dort. Von Pinguinen, bis hin zu Delfinen, über Schmetterlinge etc. Das Aquarium war nicht wirklich speziell. So wie wir es kennen. Eine Tierart war in diesem Aquarium noch speziell. Es gab ein Belugawal :-). Wir schauten uns die diversen Tiere an und am Schluss eine Delfinshow. Diese fand ich super, denn es wurde erklärt was man tun soll, wenn man einen verletzten und gestrandeten Delfin vorfindet. Ausserdem haben Sie dann ein wenig mit diesen Tieren gespielt und ein paar Kunststücke wurden gezeigt. Es war aber nicht so wie in anderen Shows wo die Delfine nur Kunststücke zeigten. Es war wirklich sehr interessant.

 

Als wir dann alles sahen, gingen wir wieder zurück, machten jedoch noch einen Halt in einem Einkaufszentrum und haben noch ein wenig geshoppt.

 

Nachdem wir dann zurück waren haben wir uns erneut ausgeruht und sind dann am späteren Nachmittag Richtung Strand gelaufen. Denn den haben wir ja noch nicht besucht. In einer kleinen Bar haben wir dann noch was gegessen und per Zufall das Spiel von Roger Faderer noch zu Ende geschaut.

 

TAG 4:

 

 

Der nächste Tag war nicht mehr ganz so spannend. Wir haben uns entschlossen nach dem Ausschlafen nochmals in die Stadt zu Fahren und noch ein wenig einzukaufen oder ein paar Wahrzeichen uns anzuschauen. Am Nachmittag sind wir dann für ein paar Minuten an den Strand gegangen und wollten uns im Meer abkühlen. Doch das Wasser war sau warm :-( . Nach dem Sonnen und dem Fotografieren gingen wir dann wieder ins Apartement zurück. Wir gingen duschen um den ganzen sch****  Sand loszuwerden, denn der war überall :)

 

 

Dann haben wir erneut gekocht uns sind dann nach dem TV schauen wieder schlafen gegangen.

 

TAG 5:

 

 

Für uns brach Quasi der letzte Tag an. Denn wir hatten nur noch den ganzen Freitag für uns, da es am Samstagmorgen früh wieder an den Flughafen ging. Am letzten Tag wollten wir uns noch das L’Hemisferic von aussen anschauen und ein paar Fotos schiessen. Daneben sind wir dann noch in ein kleines Café gegangen und haben bei den heissen Temperaturen ein Cola getrunken. Direkt neben dem L’Hemisferic befindet sich ein kleiner “botanischer Garten“ welches mit vielen Palmen ausgestattet ist. Dies ist sehr schön gemacht.

 

Nach dem wir diese Sachen besuchten, steuerten wir nochmals Richtung Einkaufszentrum und schauten uns um, ob wir noch was brauchen.

 

Kurze Zeit später ging es dann zurück zum Apartment.

 

Da wir wussten, dass etwa um 17 Uhr Roger Federer spielt, sind wir nochmals in diese kleine Sportsbar am Strand gegangen. Vor Federer spielte noch Cilic gegen Querrey, welches Match wir auch noch verfolgten. Nebenbei assen wir noch Tapas da wir Hunger bekamen. Als dann Federer spielte, sahen wir dieses Game zu Ende und gingen danach zurück ins Apartment.

 

Dort angekommen, packten wir noch unsere restlichen Sachen, bevor wir dann frühzeitig schlafen gingen.

 

TAG 6:

 

 

Der Wecker klingelte um 6 Uhr. Es hiess aufstehen, das restliche Frühstück aufzuessen und das Pyjama und die Zahnbürste noch einpacken. Um 7 Uhr stand dann unser Chauffeur bereit um uns abzuholen.

 

Am Flughafen angekommen habe wir alles eingecheckt, sind durch die Sicherheitskontrolle marschiert und haben auf unser Boarding gewartet. Und was war: Verspätung. :-)
Als wir im Flugzeug waren, mussten wir dann 20 Minuten auf dem “Flugzeugparkplatz warten“, denn wir konnten wegen Flugverkehr über Frankreich nicht rechtzeitig losfliegen. Ich freute mich schon und hoffte diesmal auf ein SWISS-Schöggeli :-) Und tatsächlich bevor das Flugzeug startete, lief der Maître de Cabine mit einem Korb voll Schöggeli an den Passagieren vorbei. Ich bekam also mein langersehntes SWISS-Schöggeli und hatte kein Schock mehr :-). Im Flugzeug haben wir dann schlafen können :-) juhuu. Und dann waren wir auch schon in Zürich angekommen mit 15 Minuten Verspätung. Aber hey wir waren zu Hause.

 

 

 

 

 

Mein Fazit:

 

Valencia ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Sehr schön mit Ihren kleinen Strassen, den Restaurants und Cafés. Die Sehenswürdigkeiten sind auch sehr beindruckend. Der Strand ist auch sehr schön ausser das Wasser, welches wirklich sau warm war. Aber sonst kann ich jedem diese Stadt empfehlen. Auch wenn es um diese Jahreszeit sehr sehr heiss ist (bis 35 Grad), kann man gut dort seine Zeit verbringen.